Unser Körper ist nicht für gerade Linien gemacht, sondern für Drehungen, Spiralen und Bewegungen in mehreren Ebenen. Wenn wir in der Yogapraxis die Wirbelsäule verdrehen, den Rumpf kreisen oder Arme und Beine über Kreuz koordinieren, passiert mehr als nur körperliche Mobilität: Wir fordern das Nervensystem heraus, neue Verbindungen zu schaffen.
Diese komplexen, multidimensionalen Bewegungen stimulieren das Gehirn stärker als lineare Routinen. Sie trainieren Balance, Rhythmus, Orientierung im Raum – und regen damit die Neuroplastizität an. Genau das zeigen auch Studien: So konnte etwa eine Interventionsstudie nachweisen, dass spiralförmige Bewegungen nicht nur die Balance verbesserte, sondern auch zu einem Wachstum von Hippocampus und präfrontalen Strukturen führte, die für Gedächtnis, Emotionen und Stresskontrolle entscheidend sind (Rehfeld et al., 2018).
Spiralen im Körper schaffen also Spiralen im Gehirn: Sie ordnen, verbinden und bringen uns zurück in die Mitte – klarer im Kopf, ruhiger im Herz.
Intelligentes Sequencing, bewusste Ausrichtung und ansteckender Enthusiasmus sind die Eckpfeiler von Almut's Unterricht. Sie ist Yoga-Moderatorin und Personal Trainerin mit über drei Jahrzehnten Unterrichtserfahrung. Almut entdeckte Yoga als eine Möglichkeit, eine Wirbelsäulenverletzung nach Jahren des Leistungssports zu heilen. »Schneller, höher, stärker« wurde schließlich von Achtsamkeit abgelöst. Basierend auf ihren eigenen Erfahrungen sowie einer fundierten Ausbildung liebt es Almut, wenn sie Menschen dazu bringen kann, das eigene Potenzial voll zu entfalten.
Sie besitzt zwei Yoga-Studios in Stuttgart, wo sie sowohl Schüler als auch Lehrer unterrichtet und einen Raum für Menschen schafft zum Heilen und Wachsen.
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